Virtuos zwischen Tradition und Moderne

Musik verbindet. Sie schafft Ausdruck, Freude und Gemeinschaft – unabhängig vom Alter oder Vorerfahrung.

Ob Tasten, Saiten, Holz- oder Blechblasinstrumente, Schlagwerk oder Gesang: bei uns können Sie ausprobieren, was zu Ihnen oder Ihrem Kind passt.

Die Kreismusikschule ist an vielen Orten im Kreis Herzogtum Lauenburg aktiv. Unsere qualifizierten Lehrkräfte begleiten individuell, praxisnah und mit Erfahrung. Leihinstrumente stehen in großem Umfang zur Verfügung.

Sie möchten ein Instrument kennenlernen oder herausfinden, was zu Ihnen oder Ihrem Kind passt?

Nutzen Sie unseren Probemonat und lassen Sie sich persönlich beraten. Wir helfen Ihnen, das passende Instrument und Unterrichtsangebot zu finden.

Geige, Cello & Co.

Streichinstrumente

Streichinstrumente sind Saiteninstrumente. Die Saiten werden in der Regel mit einem Bogen durch Darüberstreichen in Schwingungen versetzt. Die Saiten können aber auch angezupft werden. Vereinfacht gesagt, klingen die entstehenden Töne mit zunehmender Größe des Instrumentes von der Geige über die Bratsche und das Cello bis zum Kontrabass immer tiefer.

Musiker, die Streichinstrumente spielen, werden Streicher genannt. Das Anstreichen der Saite gleicht prinzipiell dem Vorgang beim Anzupfen. Beim Streichen wird er aber durch den ständig vorbeigleitenden Bogen stetig wiederholt, wodurch ein andauernder Ton entsteht.

Gitarre, Harfe & Co

Zupfinstrumente

Zupfinstrumente sind Saiteninstrumente. Die Saiten werden durch Anreißen oder Anschlagen mit den Fingerspitzen oder einem Plektrum in Schwingungen versetzt. Bei einer Reihe von Zupfinstrumenten wie den Gitarren wird die Tonhöhe durch Verkürzen der Saiten mit den Fingern auf einem Griffbrett verändert (erhöht). Zupfinstrumente werden unterteilt in die Gruppe der Lauteninstrumente und die Gruppe der Zithern, Harfen und Leiern.

Trompete, Saxophon & Co.

Blasinstrumente

Blasinstrumente teilen sich in die Gruppen Blechblasinstrumente und Holzblasinstrumente. Die Töne werden über ein Mundstück mit den Lippen (in Verbindung mit dem Atemluftstrom) erzeugt. Für Blasinstrumente wird deshalb auch der Terminus „Lippentoninstrument“ gebraucht. Das Mundstück setzt sich in eine konisch-zylindrische Röhre fort, deren Luftsäule als Resonator dient.

Bei den Holzblasinstrumenten befindet sich im Mundstück ein flaches, hölzernes Luftblatt oder Rohrblatt, durch das die Schwingung in der Luftsäule erzeugt wird. Der Name Holzblasinstrumente bedeutet deshalb auch nicht, dass diese Instrumente aus Holz gebaut sind wie etwa die meisten Flöten. Im Gegenteil sind viele wie Klarinette oder Saxophon ganz aus Metall. Die Bezeichnung fokussiert also die Entstehung der Töne durch ein kleines hölzernes Bauteil im Mundstück.

Stimmbänder, Atmung & Co.

Gesang

Wenn wir singen, wird die menschliche Stimme zum Instrument. Unsere Stimmbänder können für die unterschiedlichsten Formen von Gesang eingesetzt und geschult werden – von einzelnen Tönen bis zur vielstimmigen Chormusik.

Gesang verbindet Musik und Sprache auf emotionale Weise. Im Gegensatz zum Sprechen folgt der Gesang einem vorgegebenen Tonsystem und Rhythmus.

Für Berufssänger spielen eine ausreichende Stimmbildung, die Koordination der Gesangsregister und eine an die musikalischen Phrasen angepasste Atemführung eine große Rolle.

Piano, Keybord & Co.

Tasteninstrumente

Bei den Tasteninstrumenten werden die Töne durch Anschlagen von Tasten auf einer Klaviatur indirekt erzeugt. Die Bewegung der Tasten setzt einen Mechanismus in Gang – die Mechanik. Diese erzeugt dann den eigentlichen Klang. Die Finger des Spielers agieren also nicht direkt am klangerzeugenden Element des Instruments. Üblicher Weise gibt es auf einer Klaviatur weiße und schwarze Tasten oder Knöpfe wie beim Akkordeon.

Die Tonerzeugung bei akustischen Tasteninstrumenten ist sehr unterschiedlich. Es gibt Anschlagen (Klavier, Celesta, Hackbrett), Zupfen (Cembalo) oder Blasen (Orgel, Akkordeon). Innerhalb der  Schlaginstrumente, Zupfinstrumente und Blasinstrumente nehmen Tasteninstrumente eine Sonderstellung ein. Elektronische Tasteninstrumente können mit externen Komponenten (Synthesizer, Computer) verbunden werden.

Schlagzeug, Cajon & Co

Schlagwerkinstrumente

Der Begriff Schlagwerk bezeichnet die Gruppe der Schlaginstrumente in einem Sinfonieorchester. Dazu zählen im Prinzip alle Instrumente, die nicht den anderen Instrumentengruppen wie Holz- und Blechbläser, Tasteninstrumente oder Streicher zuzurechnen sind. Der Grundstock des Schlagwerks besteht aus Pauken, Große Trommel, Konzerttrommel, Becken und Triangel. Instrumente des Schlagwerks wurden erstmals hervorgehoben eingesetzt bei Komponisten wie  Mozart, Beethoven und Verdi.

Das Spektrum des Schlagwerks hat sich bis heute stetig erweitert. Instrumente wie die Stabspiele Glockenspiel, Xylophon, Vibraphon oder Marimbaphon sowie Röhrenglocken, Gong oder eine weiter wachsende Anzahl von Effektinstrumenten gehören heute zum Instrumentenbestand des Schlagwerks.

Im Musikgarten und der Musikalischen Früherziehung der Kreismusikschule für Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und sechs Jahren kommen Orff-Instrumente wie Hand-Trommeln, Rasseln, Klangstäbe und Triangeln bereits zum Einsatz.