Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg

Mit Spaß und Freude musizieren…

…virtuos und verspielt zwischen Tradition und Moderne

Musizieren ist Herzenssache. Wenn wir singen oder ein Instrument spielen, öffnen wir uns für das Schöne, sind in Harmonie und Fluss. Es heißt: Jeder Mensch hat seinen eigenen Ton und Rhythmus. Gemeinsam finden wir ihn und dazu das richtige Instrument für Sie.

Tasten oder Saiten, Streichen oder Zupfen und Anschlagen? Mit dem Mund ein Holz- oder Blechblasinstrument zum Klingen bringen – im Zusammenspiel mit den Fingern? Mit den Händen einen Rhythmus schlagen oder die eigene Stimme zu einem virtuosen Instrument entwickeln? Für jeden von uns gibt es besonders geeignete Formen des musikalischen Ausdrucks. Probieren wir es aus!

Im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet die Kreismusikschule an vielen Orten eine breite Palette an Angeboten für alle Altersstufen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sind qualifizierte Experten. Dazu verfügt die Schule über ein großes Angebot an Leihinstrumenten.

Ob in der Kreisstadt Ratzeburg, in der Eulenspiegelstadt Mölln oder in Lauenburg an der Elbe, in Geesthacht, in Schwarzenbek oder in Wentorf b. Hbg., überall wo es im Kreis singt, klingt und schwingt, ist die Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg beteiligt.

Unten zeigt Ihnen unser „Instrumentenlexikon“, welche Vielfalt an Instrumenten und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten es für Sie oder Ihre Kinder gibt.

Sprechen sie uns an, schauen Sie vorbei, „schnuppern“ Sie rein – wir beraten Sie gern!

Geige, Cello & Co.

Streichinstrumente

Streichinstrumente sind Saiteninstrumente. Die Saiten werden in der Regel mit einem Bogen durch Darüberstreichen in Schwingungen versetzt. Die Saiten können aber auch angezupft werden. Vereinfacht gesagt, klingen die entstehenden Töne mit zunehmender Größe des Instrumentes von der Geige über die Bratsche und das Cello bis zum Kontrabass immer tiefer.

Musiker, die Streichinstrumente spielen, werden Streicher genannt. Das Anstreichen der Saite gleicht prinzipiell dem Vorgang beim Anzupfen. Beim Streichen wird er aber durch den ständig vorbeigleitenden Bogen stetig wiederholt, wodurch ein andauernder Ton entsteht.

Gitarre, Harfe & Co

Zupfinstrumente

Zupfinstrumente sind Saiteninstrumente. Die Saiten werden durch Anreißen oder Anschlagen mit den Fingerspitzen oder einem Plektrum in Schwingungen versetzt. Bei einer Reihe von Zupfinstrumenten wie den Gitarren wird die Tonhöhe durch Verkürzen der Saiten mit den Fingern auf einem Griffbrett verändert (erhöht). Zupfinstrumente werden unterteilt in die Gruppe der Lauteninstrumente und die Gruppe der Zithern, Harfen und Leiern.

Trompete, Saxophon & Co.

Blasinstrumente

Blasinstrumente teilen sich in die Gruppen Blechblasinstrumente und Holzblasinstrumente. Die Töne werden über ein Mundstück mit den Lippen (in Verbindung mit dem Atemluftstrom) erzeugt. Für Blasinstrumente wird deshalb auch der Terminus „Lippentoninstrument“ gebraucht. Das Mundstück setzt sich in eine konisch-zylindrische Röhre fort, deren Luftsäule als Resonator dient.

Bei den Holzblasinstrumenten befindet sich im Mundstück ein flaches, hölzernes Luftblatt oder Rohrblatt, durch das die Schwingung in der Luftsäule erzeugt wird. Der Name Holzblasinstrumente bedeutet deshalb auch nicht, dass diese Instrumente aus Holz gebaut sind wie etwa die meisten Flöten. Im Gegenteil sind viele wie Klarinette oder Saxophon ganz aus Metall. Die Bezeichnung fokussiert also die Entstehung der Töne durch ein kleines hölzernes Bauteil im Mundstück.

Stimmbänder, Atmung & Co.

Gesang

Wenn wir singen, wird die menschliche Stimme zum Instrument. Unsere Stimmbänder können für die unterschiedlichsten Formen von Gesang eingesetzt und geschult werden – von einzelnen Tönen bis zur vielstimmigen Chormusik.

Gesang verbindet Musik und Sprache auf emotionale Weise. Im Gegensatz zum Sprechen folgt der Gesang einem vorgegebenen Tonsystem und Rhythmus.

Für Berufssänger spielen eine ausreichende Stimmbildung, die Koordination der Gesangsregister und eine an die musikalischen Phrasen angepasste Atemführung eine große Rolle.

Piano, Keybord & Co.

Tasteninstrumente

Bei den Tasteninstrumenten werden die Töne durch Anschlagen von Tasten auf einer Klaviatur indirekt erzeugt. Die Bewegung der Tasten setzt einen Mechanismus in Gang – die Mechanik. Diese erzeugt dann den eigentlichen Klang. Die Finger des Spielers agieren also nicht direkt am klangerzeugenden Element des Instruments. Üblicher Weise gibt es auf einer Klaviatur weiße und schwarze Tasten oder Knöpfe wie beim Akkordeon.

Die Tonerzeugung bei akustischen Tasteninstrumenten ist sehr unterschiedlich. Es gibt Anschlagen (Klavier, Celesta, Hackbrett), Zupfen (Cembalo) oder Blasen (Orgel, Akkordeon). Innerhalb der  Schlaginstrumente, Zupfinstrumente und Blasinstrumente nehmen Tasteninstrumente eine Sonderstellung ein. Elektronische Tasteninstrumente können mit externen Komponenten (Synthesizer, Computer) verbunden werden.

Schlagzeug, Cajon & Co

Schlagwerkinstrumente

Der Begriff Schlagwerk bezeichnet die Gruppe der Schlaginstrumente in einem Sinfonieorchester. Dazu zählen im Prinzip alle Instrumente, die nicht den anderen Instrumentengruppen wie Holz- und Blechbläser, Tasteninstrumente oder Streicher zuzurechnen sind. Der Grundstock des Schlagwerks besteht aus Pauken, Große Trommel, Konzerttrommel, Becken und Triangel. Instrumente des Schlagwerks wurden erstmals hervorgehoben eingesetzt bei Komponisten wie  Mozart, Beethoven und Verdi.

Das Spektrum des Schlagwerks hat sich bis heute stetig erweitert. Instrumente wie die Stabspiele Glockenspiel, Xylophon, Vibraphon oder Marimbaphon sowie Röhrenglocken, Gong oder eine weiter wachsende Anzahl von Effektinstrumenten gehören heute zum Instrumentenbestand des Schlagwerks.

Im Musikgarten und der Musikalischen Früherziehung der Kreismusikschule für Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und sechs Jahren kommen Orff-Instrumente wie Hand-Trommeln, Rasseln, Klangstäbe und Triangeln bereits zum Einsatz.